95. Geburtstag von René Goscinny

Genialer Texter und Vater von Asterix

Kaum jemand hat die französische Comic-Landschaft so geprägt wie René Goscinny. Seine erfolgreichste Kreation, die „Asterix“-Alben, die er mit Zeichner Albert Uderzo vor 60 Jahren erschuf, wurde in 107 Sprachen übersetzt und über 350 Millionen Mal verkauft. Er war aber auch als Texter für viele andere Comics tätig, z.B. für „Lucky Luke“ und „Isnogud“. Nicht zuletzt dank seines brillanten Sprachwitzes und Sinns für humoristische Szenen und Geschichten wurden die Comic-Bände von „Asterix“ so berühmt und über Generationen beliebt. Karikaturen berühmter Persönlichkeiten, lateinische Zitate, Anspielungen auf geschichtliche Ereignisse und kulturelle Eigenheiten sowie eine Reihe von „Running Gags“ (wiederkehrenden witzigen Elementen, etwa „Die spinnen, die Römer!“) machen die Lektüre zum Vergnügen und garantieren vielschichtige Unterhaltung. Und so ist es für Groß und Klein ein (oft auch sprachlicher) Hochgenuss, die Bände rund um das Dorf der unbeugsamen Gallier (wieder) zu lesen.
Weniger bekannt sind die kurzen Geschichten vom „kleinen Nick“, die ebenfalls aus der Feder René Goscinnys stammen. In ihnen werden Alltagserlebnisse eines kleinen Jungen aus seiner Perspektive erzählt. Die herrlich komischen Texte sind ein erneuter Beweis für das humoristische Genie des Autors. Kurz: Es lohnt sich für Kinder und für Erwachsene, sich von René Goscinny zum Schmunzeln bringen zu lassen! (Sonja Aberham)

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